Im letzten Beitrag haben wir Ihnen einige der besten Basenlieferanten vorgestellt. Nun ist es allerdings auch wichtig und interessant zu wissen, welche Nahrungsmittel die größten Säurebildner repräsentieren. Deshalb widmet sich dieser Beitrag den säurebildenden Nahrungsmitteln.

Allgemeines

Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehören auch Säurebildner. Ein täglicher Anteil von etwa 20 % gilt als ideal. Allerdings sollte man bei der Auswahl der säureliefernden Nahrungsmittel einiges beachten: Die Säurewirkung verschiedener Lebensmittel ist sehr unterschiedlich. Man kann sie daher vereinfacht in „gute“ und „schlechte“ Säurebildner einteilen. Letztere gehören zu einer vollwertigen Ernährungsweise, sie sollten aber nicht in zu großen Mengen verzehrt werden.

Gute Säurebildner

Dies sind nur schwach säurebildende Nahrungsmittel, die allerdings dem Körper wertvolle Vitalstoffe liefern. Sie haben trotz ihrer Säurewirkung einen hohen gesundheitlichen Wert.

Hier einige Beispiele:

• Vollkorngetreide
• Pseudogetreide wie beispielsweise Quinoa, Amaranth oder Buchweizen
• Hülsenfrüchte wie beispielsweise Linsen, Mungobohnen, Erbsen oder Kichererbsen
• Hochwertige Sojaprodukte
• Nüsse wie Erdnuss, Walnuss, Paranuss oder Cashewnuss

Schlechte Säurebildner

Diese belasten den Stoffwechsel und sollten daher nur in gemäßigten Mengen konsumiert werden. Neben der Säurewirkung beinhalten einige dieser Lebensmittel oft auch noch andere schädliche Stoffe für unsere Gesundheit.

Hier einige Beispiele:

• Softdrinks wie beispielsweise Cola
• Wurst, Schinken
• Alkoholische Getränke
• Schwarzer Tee
• Weißmehlprodukte
• Zuckerhaltige Lebensmittel (Süßigkeiten)
• Cornflakes und Müslis mit Zusätzen
• Fleisch von Rind, Kalb, Lamm, Ziege, Pferd, Schwein, Wild
• Innereien
• Geflügelfleisch
• Eier
• Haferflocken als Schmelzflocken
• Meeresfisch, Zuchtfisch
• Meeresfrüchte
• Diverse Milchprodukte
• Teigwaren aus Weißmehl
• Weißer und polierter Reis

Weitere interessante Informationen über säurebildende Nahrungsmittel finden Sie im GU-Ratgeber: Säure-Basen-Balance: Der Kompass für mehr Vitalität und Wohlbefinden von Prof. Jürgen Vormann.

Fazit

Nicht alle schlechten Säurebildner müssen radikal vom Speiseplan gestrichen werden. Ihr Verzehr sollte lediglich eingeschränkt werden, um einen negativen Einfluss auf den Stoffwechsel und die Gesundheit zu vermeiden.
Ideal ist es, wenn man täglich etwa 80 % basische und ungefähr 20 % saure Speisen zu sich nimmt, wobei die „guten Säurebildner“ hierbei bevorzugt werden sollten.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers