Der Berg ruft und der Schnee glitzert im Sonnenschein. Alles scheint perfekt und man freut sich darauf, mit den Skiern talwärts zu brettern. Aber man sollte es trotz aller Euphorie nicht übertreiben, denn eine Muskelübersäuerung kann eine sehr schmerzhafte Angelegenheit sein.

Schmerzvoll und riskant: Eine Muskelübersäuerung

Die „sportbedingte“ Form einer latenten, aber lokalen Azidose kennt wohl jeder: eine Übersäuerung der Muskulatur. Milchsäure sammelt sich in der Muskulatur und führt zu den typischen „reißenden“ Schmerzen. Zudem lässt die Leistungsfähigkeit des Körpers dadurch rasch nach und die Verletzungsgefahr steigt.

 

Eine ungewohnte Überforderung des Körpers sowie die Einwirkungen von Kälte und Nässe führen zu einer Überaktivität der Muskulatur. Muskelverspannungen lösen Durchblutungsstörungen in den Haargefäßen der Muskulatur aus und die Folge ist eine Minderversorgung mit Sauerstoff. Dies führt zu einem Energiedefizit auf zellulärer Ebene mit vermehrter Bildung von Milchsäure, welche bei außergewöhnlicher Belastung nicht ausreichend schnell abgebaut werden kann.

Nicht übertreiben!

Damit es weder zu Verletzungen noch zum schmerzhaften Muskelkater am nächsten Tag kommt, sollte man es auf der Piste nicht übertreiben. Ein langsames Aufwärmen der Muskulatur zu Beginn ist ein guter Start. Pausen einlegen, genügend Flüssigkeit zu sich nehmen und auf den eigenen Körper zu hören, sind weitere wichtige Punkte, um unangenehme Nachwirkungen zu vermeiden. Auch Basentherapeutika aus der Apotheke können prophylaktisch oder im Nachhinein unterstützen, um eine Muskelübersäuerung zu verhindern.

Nun aber los und genießen Sie den Spaß auf Skiern!

 

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers