Ein Problem, das Frauen gerade im Sommer zu schaffen macht, ist die sogenannte Orangenhaut. Dieses durchaus ärgerliche Phänomen ist bei Frauen häufiger, weil das Bindegewebe des weiblichen Körpers instabiler und weniger elastisch ist.

Bei Cellulite handelt es sich um Fetteinlagerungen in der Unterhaut, welche sich durch das Bindegewebsgerüst nach außen abzeichnen. Diese Einlagerungen werden durch verschiedenste Faktoren begünstigt. Eine davon ist die Übersäuerung des Körpergewebes, bedingt durch eine unausgewogene Ernährung.

Da es sich bei der Entstehung von Cellulite um ein chronisches Geschehen handelt, ist eine dauerhafte Symptomlinderung nur durch gezielte Ursachenbekämpfung erfolgreich. Der erste Schritt hierbei ist eine Umstellung der Ernährungsweise.

Um einer Übersäuerung des Körpers entgegenwirken zu können, benötigt der Organismus Mineralstoffe (Basen) zur Neutralisation der anfallenden Säuren. Säurebildende Nahrungsmittel sollten daher vermieden werden und basische Lebensmittel (z.B. Obst, Gemüse, Haselnüsse) vermehrt im Speiseplan vertreten sein.

Zusätzlich kann auch eine unterstützende Basensupplementierung mit Präparaten aus der Apotheke sinnvoll sein.

Auch sportliche Betätigung begünstigt eine Verbesserung des Bindegewebes. Bewegung aktiviert den Stoffwechsel und fördert die Durchblutung. Dies führt zu einer schnelleren Ausschwemmung der angesammelten Stoffwechselprodukte. Einen ähnlich stimulierenden, jedoch etwas weniger intensiven Effekt, bewirken auch Wechselduschen oder Massagen.

Wichtig zu beachten ist aber auf jeden Fall, dass eine erfolgreiche Behandlung von Cellulite durch ausschließlich äußere Maßnahmen – wie teure Cremes, Körperöle oder Peelings – selten erfolgreich ist.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers