Im ersten Teil der Reihe „Übersäuerung und Sport“ haben wir Ihnen kurz geschildert, wie eine sportbedingte Übersäuerung der Muskulatur entstehen kann. In diesem zweiten Beitrag finden Sie interessante Informationen darüber, wie sich diese Form der Azidose (Übersäuerung) vermeiden oder auch behandeln lässt.

Einer Muskelübersäuerung vorbeugen

Ausreichendes Aufwärmen vor der eigentlichen Belastung ist sehr wichtig. Danach ist die Verletzungsgefahr geringer. Nach dem Aufwärmen sollten Sie Ihre sportliche Aktivität auf Ihr individuelles Niveau anpassen, also keine zu starke Belastung von heute auf morgen, sonst droht eine Musekelübersäuerung. Während des Trainings und auch danach sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Zudem sind eine basenreiche Ernährung, Dehnungsübungen und genügend Regenerationsphasen zwischen den einzelnen Trainingseinheiten förderlich.

Gegenmaßnahmen bei Übersäuerung von Muskeln

Generell können Sie dieselben Maßnahmen zur Vorbeugung auch bei einer bereits entstandenen Muskelübersäuerung anwenden. Viel trinken und Dehnungsübungen helfen dem Körper die sauren Abfallprodukte aus den Muskeln schneller zu beseitigen. Ein warmes Bad kann helfen, die Schmerzen zu verringern, da die Muskulatur hierbei entspannt. Ebenso ist eine basenreiche Ernährung anzuraten, um den Säureüberschuss abzupuffern und somit den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Für schnelle Abhilfe können Sie auch Basentherapeutika aus der Apotheke in Erwägung ziehen.

Fazit

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt durch eine ausgewogene und basenreiche Ernährung, ein an die individuellen Grenzen angepasstes Training, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und genügend Erholungszeiten für den Körpern sind das A und O um übersäuerungsbedingte Probleme zu vermeiden.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers