In unserer modernen Gesellschaft ist Stress allgegenwärtig. Nicht nur im Beruf, auch in der Freizeit. Stress ist nicht nur eine Kopfsache, er wirkt sich auch negativ auf den Körper aus und kann diverse gesundheitliche Probleme verursachen. Der erste Teil der Reihe ‚Übersäuerung und Stress‘ informiert Sie darüber, wie Stress zu einer Übersäuerung führen kann.

Übersäuerung durch Stress

Stress wird sehr oft vernachlässigt, aber er kann zu diversen körperlichen Beeinträchtigungen führen und auch den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Stress macht also sauer. Ursächlich daran ist eine Überreizung des vegetativen Nervensystems in Kombination mit einer flachen Atmung.

Die Psyche als Ursache

Die Psyche beeinflusst die Atmung, da sie durch Anspannung und Ängste flacher und hastig wird. Dadurch wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und Säuren können in Form von Kohlendioxid nicht vollständig abgeatmet werden. Zudem führt eine verminderte Sauerstoffzufuhr zu einer verringerten Energiebereitstellung in den Zellen und erhöht gleichzeitig die Milchsäureproduktion.

Zu viele Stresshormone

Ein vermehrter Ausstoß von Stresshormonen vermindert die Sauerstoffaufnahme im Blut und außerdem wird durch die Verstoffwechselung dieser Hormone die Säurelast im Körper erhöht.

Die Folge

Die Puffersysteme im Körper können die durch die genannten Ursachen erhöht anfallenden Säuren nicht mehr optimal abfangen. Der Säure-Basen-Haushalt ist unausgewogen und es kommt zu einer Übersäuerung.

Wie geht es weiter?

Im zweiten Teil dieser Reihe erfahren Sie, was genau im Körper durch Stress verursacht wird.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers