GRUNDLAGEN

Der Säure-Basen-Haushalt. Einfach erklärt

Wer das Wort „Übersäuerung“ in eine Suchmaschine eingibt, erhält fast 800.000 Treffer. Zahlreiche Bücher über Säuren, Basen und Ernährung bieten eine Fülle an Informationen zum Thema. Und jetzt auch noch dieser Ratgeber, muss das sein? Auf jeden Fall: Viele der Informationen, die das Internet zum Thema bereithält, stammen aus der

Der pH-Wert und das Puffersystem

Die Puffersysteme des Körpers sorgen dafür, dass überschüssige Säure ständig abtransportiert wird und die Säure-Basen-Bilanz in Balance bleibt. Für alle erdenklichen Körpereigenschaften gibt es Messwerte. Die Größe wird in cm, das Gewicht in kg und der Säurewert in pH angegeben.

Übersäuerung (Azidose)

Im Lateinischen heisst Säure „Acidum“. Eine Übersäuerung wird als Azidose (auch: Acidose) bezeichnet. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn je nach medizinischer Fachrichtung wird darunter Unterschiedliches verstanden.

Übersäuerung (Azidose) und Organe

Der pH-Normbereich im Blut liegt zwischen 7,35 und 7,45. In anderen Organen herrschen andere pH-Milieus für eine optimale Funktion. Typisch für den Magen ist ein pH-Wert von 1,0 bis 4,0, der Darm dagegen liegt bei pH 7,0 bis 8,0.
Saure Nieren und basische Galle
Jedes Organ hat „seinen“ pH-Wert, bei dem es

Irrtümer über Azidose

Wenn bereits die medizinische Benennung einer Störung der Körperfunktionen nicht eindeutig ist, sind Irrtümer und Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert. Eines aber ist klar: Eine Übersäuerung im Magen ist spürbar. Sie zieht Sodbrennen nach sich. Eine chronische Azidose verläuft hingegen schleichend und ohne offensichtliche Beschwerden.
Meinungsvielfalt ist wichtig

In der Medizin ist es nicht ungewöhnlich,