Das heutige Schönheitsideal zeigt uns schöne, schlanke und straffe Körper. Das Ziel vieler Menschen? Möglichst wenig Körperfett, dafür aber eine umso stärkere Muskulatur, die man bestenfalls auch sieht. Auch wenn dieser Trend manchmal schon krankhaft anmutet, mit einer Sache liegen diese Menschen goldrichtig: Übergewicht ist ungesund. Es macht krank und schränkt enorm ein. Abzunehmen ist daher ein sehr vernünftiger Vorsatz, nur die Umsetzung ist manchmal schwer. Gelingt es etwa mit Basenfasten? Erfahren Sie im Folgenden, was für Vorteile Basenfasten hat und wie Sie dauerhaft Gewicht verlieren können.

Sinnvoll abnehmen – aber wie?

Zehn Kilogramm in zwei Wochen verlieren? Schlank im Schlaf? Ananas nach jedem Essen und die Pfunde purzeln? Warum eigentlich sollten wir uns mit Ernährungsumstellung und Sport abmühen, wenn Abnehmen doch so einfach ist? Doch jeder der schon einmal eine Diät gemacht hat, weiß, dass es das Allheilmittel gegen Speckröllchen nicht gibt. Fallen Sie nicht auf solche Diätlügen herein!

Studien zeigen, dass fast jeder zweite Deutsche gerne Gewicht verlieren möchte. Frauen äußern diesen Wunsch jedoch häufiger, sogar 84 % wollen etwas an ihrer Figur verändern. Der Diätmarkt boomt also, insbesondere in Frauen- aber auch in Fitnesszeitschriften werden Ernährungstrends und Diäten angepriesen, mit denen Sie vermeintlich schnell und viel Gewicht verlieren können. Die Frage, die Sie sich dabei stellen sollten: Ist dieser Trend oder diese Diät alltagstauglich? Schaffe ich es, auch nach der Diät, dem neuen Ernährungsmuster zu folgen? Nach dieser Frage erscheinen viele Diäten in einem ganz anderen Licht. Wer möchte schon sein restliches Leben nur Kohlsuppe essen oder dauerhaft Kohlenhydrate von tierischen Produkten getrennt verzehren?

Basenfasten soll deshalb nicht als Diät verstanden werden, mit der man möglichst viele Pfunde purzeln lassen kann, sondern die einen bei der Ernährungsumstellung hilft.

Basenfasten: Das steckt dahinter

Der moderne Mensch droht nicht nur, dick zu werden, sondern gleichzeitig an einer Übersäuerung zu erkranken. Fleischkonsum, Fertigprodukte und viel Zucker bei einem recht unbewegten und stressigen Lebensstill führen dazu, dass wir im Körper Fett und Säuren speichern. Um einer drohenden oder auch bestehenden Übersäuerung entgegenzusteuern, müssen wir unsere Ernährung umstellen. Das heißt: Mehr Basenlieferanten und weniger Säurebildner sollen auf den Tisch kommen. Um das dauerhaft umsetzen zu können, bietet es sich an eine Zeit lang komplett auf Säurebildner zu verzichten. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass auch das ein oder andere Pfund von den Hüften purzelt.

Ziel des Basenfastens ist aber wie bereits gesagt, nicht möglichst viele Kilos zu verlieren, sondern im Anschluss an das Basenfasten, den Speiseplan so zu gestalten, dass er aus 80 Prozent Basenbildnern und nur 20 Prozent Säurebildnern besteht. Das Basenfasten an sich ist ganz leicht: Sie ernähren sich etwa fünf Tage bis zwei Wochen ausschließlich von Basenbildnern. Das heißt es kommt in dieser Zeit nur Obst, Gemüse (dazu gehören auch Kartoffeln!), Nüsse und Samen sowie Kräuter zum Würzen auf den Tisch. Vorsicht: denn auch Salz und Pfeffer, genauso wie Kaffee gehören zu den Säurebildnern und müssen in diesem Zeitraum auf die Verzichtsliste. Aber die gute Nachricht: Sie können sich jeden Tag an den guten Basenlieferanten satt essen.

Viel Erfolg wünscht Ihr Team vom Säure-Basen-Ratgeber!