Mit dem Basenfasten in der kalten Jahreszeit zu beginnen, birgt so manche Schwierigkeit. Der Körper muss sich erst wieder an die Kälte gewöhnen, die Blutgefäße ziehen sich zusammen und wir brauchen mehr Energie um auf Betriebstemperatur zu kommen. Nicht unbedingt die idealen Voraussetzungen, um mit dem „Fasten“ anzufangen. Aber beim Basenfasten geht es auch nicht ums Hungern oder um eine Diät. Sie können sich immer satt essen. Hier erfahren Sie wie das Basenfasten auch in der kalten Jahreszeit klappt!

Ab sofort: Nur noch basisch!

Basenfasten können Sie im Gegensatz zur traditionellen Fastenzeit, die zwischen Aschermittwoch und Ostern liegt, zu jeder Jahreszeit. Und es gibt eine gute Nachricht: Sie dürfen essen! Beim Basenfasten kommen nur Basenbildner auf den Tisch, das heißt Lebensmittel, die im Körper basisch verstoffwechselt werden. Auf diese Weise gönnen Sie Ihrem Körper eine Auszeit von den sauren Lebensmitteln wie Süßes, Fleisch, Wurst oder fette Milchprodukte. Überschüssige Säuren im Organismus können auf diese Weise besser ausgeschieden werden.

Beim Basenfasten kommen Allerdings stehen ausschließlich basenbildende Lebensmittel auf dem Speiseplan. Das bedeutet Obst, Gemüse, Salat und Keimlinge sind Ihnen in Hülle und Fülle erlaubt. Beim Basenfasten sind sogenannte Entlastungstage nicht nötig, aber auf die Darmreinigung sollten Sie vor Beginn des Fastens nicht verzichten. Auf diese Weise kann sich Ihr Darm auf die geplante Ernährungsumstellung besser umstellen. Basenfasten bedeutet aber auch, dass Sie sich von dem morgendlichen Kaffeegenuss und von Mineralwasser mit Kohlensäure verabschieden sollten. Aber keine Sorge: Nach dem dritten Tag sollte Ihnen der Koffein-Entzug nicht mehr zu schaffen machen.

Tipps für den Winter:

Damit das Basenfasten auch in der kühlen Jahreszeit gelingt, streichen Sie kühle Speisen und Rohkost einmal vom Speiseplan und setzen Sie auf wärmende Speisen. Suppen und Eintöpfe heizen ihnen ein und mit Ingwer- oder Kräutertees können Sie sich zwischendurch aufwärmen. Mit einer heißen Zitrone können Sie sich zusätzlich noch gegen die Erkältungszeit wappnen.

Bewegung bzw. Sport gehört auch in der kalten Jahreszeit zum Basenfasten-Programm dazu. Im Winter mit dem Walken oder Joggen anzufangen, ist allerdings selten von Erfolg gekrönt. Schwimmen mit einem angenehmen Saunagang hinterher ist da eine gute Alternative.

Zu den Top-Wintergemüsesorten gehören vor allem Brokkoli und Chicoree. Sie sind basisch und liefern darüber hinaus noch wichtige Vitamine. Bereits 100 g Brokkoli decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. Für Abwechslung im Winter sorgen auch andere Kohlsorten wie Grünkohl, Wirsing, Weißkohl und Rotkohl.

Basenfasten als Einstieg in die Ernährungsumstellung

Wenn Sie für eine oder mehrere Wochen auf Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Schinken, Milchprodukte, Nudeln und Brot verzichten, dann haben Sie schon einen großen Schritt in Richtung Ernährungsumstellung gemacht. Mit dem alternativen Speiseplan mit Basenbildnern wie Obst- und Gemüse, Kräutern, Keimlingen und einigen Nüssen, lernen Sie zudem gute Zutaten kennen und probieren viele neue Dinge in der Küche aus. Auf diese Weise lösen Sie sich von alten Gewohnheiten und nehmen neue auf.

Viel Erfolg wünscht Ihr Team vom

Säure-Basen-Ratgeber!