Während draußen die Natur von Neuem beginnt, zu blühen und zu sprießen, haben hingegen viele Menschen einen Durchhänger: Obwohl die Tage länger und wärmer werden, muss man ständig gähnen und fühlt sich schlapp. Auf das Energie-Tief des Winters folgt fast nahtlos die Frühjahrsmüdigkeit. Dahinter können sich aber auch Stoffwechselprobleme verbergen, die auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt zurückzuführen sind.

Frühjahrsmüdigkeit – Einbildung oder Realität?

Dass die Frühjahrsmüdigkeit bloß Mythos, Einbildung oder bloß „verschleppte“ winterliche Antriebslosigkeit wäre, widersprechen Veränderungen im menschlichen Organismus, wenn es draußen wärmer wird. Tatsächlich verursacht vor allem der Klimawechsel das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Wenn der Winter langsam seinen kalten Schrecken verliert und der Gradmesser auf dem Thermometer nach oben klettert, kann das eine belastende Herausforderung für den Körper sein: Die Blutgefäße weiten sich bei wärmeren Temperaturen, dabei sacht der Blutdruck ab. Die Konsequenz? Wir sind müde!

Besonders heftig kann die Müdigkeit in Erscheinung treten, wenn das Wetter noch im Wechselspiel zwischen kalt und warm hadert. Bei dieser instabilen Wetterlage kann sich Frühjahrsmüdigkeit noch häufiger zeigen. Tatsächlich spielt aber auch der sogenannte Melatoninspiegel in unserem Körper eine wichtige Rolle, wenn es um Müdigkeit geht. Die Konzentration des Schlafhormons ist nach den Wintermonaten besonders hoch. Trotz der wärmer werdenden Temperaturen, befinden wir uns noch im Winterschlafmodus.

Wie sich der Stoffwechsel auf die Frühjahrsmüdigkeit auswirkt

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, sollen vor allem die Speisen heiß und nahrhaft sein. Kein Wunder, dass die Winterküche oft sehr deftig und fettig ausfällt und leichte und mediterrane Speisen eher selten auf den Tisch kommen. Diese Winterküche mit viel Fleisch, Milchprodukten, tierischen Fetten und möglicherweise auch viel Zucker enthält allerdings zu viele Säurebildner und zu wenig Basenbildner – das kann den Säure-Basen-Haushalt aus dem Lot bringen. Eine Übersäuerung kann die Folge sein, welche erhebliche Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel haben kann. So wirkt sich ein Überschuss an Säuren in unserem Körper negativ auf die Energiegewinnung in den Zellen aus. Die deftige Winterküche, aber auch eine davon unabhängige Störung des Säure-Basen-Haushalts, hat also Konsequenzen auf unsere Fitness. Anders gesagt: Eine Übersäuerung kann auch hinter der Frühjahrsmüdigkeit stecken oder aber diese begünstigen.

Raus aus dem Energie-Tief

Um wieder in Schwung zu kommen, wenn der Frühling in den Startlöchern steht, bietet sich also eine basenreiche Ernährung an. Auf diese Weise lässt sich der Säure-Basen-Haushalt wieder kurieren und darüber hinaus liefern Basenbildner wie frisches, schonend gegartes Gemüse und Obst viele wichtige Nährstoffe und Vitamine, die uns wieder fit machen. Ein schöner Nebeneffekt: Das ein oder andere Kilo purzelt dabei auch. Hier finden Sie eine Übersicht über basenbildende Lebensmittel.

Einen schönen Frühling wünscht Ihr Team vom Säure-Basen-Ratgeber