Gerade im Winter liegen die Ausreden, warum wir keinen Sport treiben, so nah. Kalte Temperaturen, frühe Dunkelheit oder vielleicht sogar ein glatter Boden sind häufig sogar berechtigt, warum etwa Joggen oder Walken im Winter einfach nicht so gut funktionieren wie im Sommer. Aber die ganzen Wintermonate mit Sport pausieren – das kann doch nicht die Alternative sein? Lesen Sie hier, was Sie stattdessen tun können!

Bewegung gehört zu einer basischen Lebensweise dazu!

Zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt gehört Bewegung einfach dazu. Außerdem fördert es unser allgemeines Wohlbefinden. Gerade in der dunklen Jahreszeit wirkt sich eine sportbedingte Serotonin-Ausschüttung – das sogenannte Glückshormon – sehr positiv aus.

Außerdem riskieren wir in einem faulen Winter eine Übersäuerung. So steigt nicht nur das Risiko einer Erkältung in der kalten Jahreszeit, sondern auch das eines unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts. Zu einer chronischen Übersäuerung kommt es meist durch eine Kombination aus ungesunder Ernährung – im Winter häufig Punsch und Plätzchen – und Bewegungsmangel. Wirken Sie der deftigen Winterküche besser mit Sport entgegen!

Bewegungstief im Winter überwinden

Im Winter treibt jeder Zweite zwischen 26 und 35 Jahre weniger Sport und jeder Fünfte pausiert sogar den ganzen Winter über. Es kommt also nicht nur zum Kälteeinbruch, sondern zum Bewegungstief. Weniger oder gar keine Bewegung führen aber auch dazu, dass der Neustart häufig weiter vor sich her geschoben wird und somit auch immer schwieriger wird.

Aber besonders in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, sportlich aktiv zu werden oder zu bleiben. Nicht selten führt nämlich die dunkle, triste Jahreszeit häufig auch zu Stimmungstiefs. Bewegung hingegen fördert die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und genau das brauchen wir, um dem Winterblues zu entgehen. Gerade im Winter zahlt sich Bewegung an der frischen Luft besonders aus: In der dunklen Jahreszeit ist das Risiko eines Vitamin-D-Mangels besonders hoch! Unter Sonneneinstrahlung wird das Vitamin produziert, das für unser Immunsystem so wichtig ist. Für den Sport auch im Winter rauszugehen lohnt sich also besonders.

Alternativen bei Glatteis und Wintersturm

Wenn es draußen Minusgrade die Straßen und fast den Atem frieren lässt, werfen Sie nicht gleich alle sportlichen Vorsätze über Bord. Es gibt durchaus viele Alternativen, so dass Ausreden eigentlich nicht mehr gelten. Im Schwimmbad, im Fitnesscenter oder auch in der Tennishalle können Sie sich kältegeschützt austoben. Und wenn Sie gar nicht rausgehen möchten kann eine Gymnastikmatte zu Hause Abhilfe schaffen, zum winterlichen Sportmuffel zu werden. Yoga, Pilates, Gymnastik oder auch Funktionales Training etwa mit einem Sling Trainer lässt sich ganz einfach auch zu Hause umsetzen.

Die Liste der Sportarten, die sich auch im Winter umsetzen lässt, ist fast endlos lang. Hilfreich kann es eben auch sein, die Bewegung direkt in den Alltag einzubauen: Üben Sie sich in Morgengymnastik oder gehen Sie etwa in der Mittagspause schon einmal zügig spazieren oder wenn vielleicht sogar Joggen.

Ihr Team vom Säure-Basen-Ratgeber!