Kann psychischer Stress den Körper übersäuern? Ja, andauernder psychischer Stress ist eine häufige Ursache für eine stressbedingte Übersäuerung des Körpers. Unter Stress schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Cortisol aus. Dies verändert den Stoffwechsel, verflacht die Atmung und bremst die Verdauung, wodurch saure Stoffwechselprodukte schlechter abgebaut werden können.

Die Kausalkette: So führt Stress zur Übersäuerung

  • Stressreaktion: Das Nervensystem alarmiert den Körper, Cortisol und Adrenalin werden ausgeschüttet.
  • Stoffwechselveränderung: Die Durchblutung der Verdauungsorgane nimmt ab, die Nährstoffaufnahme und Entgiftung verlangsamen sich.
  • Flache Atmung: Bei Stress atmen wir flacher. Dadurch wird weniger Kohlendioxid (eine flüchtige Säure) abgeatmet – die Säurelast im Organismus steigt.

Alltagstipps, um stressbedingter Übersäuerung vorzubeugen

  • Bewusste Atemübungen: Dreimal täglich tief in den Bauch ein- und ausatmen. Die tiefe Ausatmung hilft der Lunge aktiv bei der Säureausscheidung.
  • Basenreiche Snacks: Greifen Sie am Schreibtisch zu Walnüssen, Mandeln oder Trockenfrüchten statt zu Schokolade. Nervennahrung darf basisch sein!
  • Ausreichend Schlaf: Während wir schlafen, arbeitet unser Säure-Basen-Haushalt auf Hochtouren. Guter Schlaf ist die beste natürliche Entsäuerungskur.

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

Häufige Fragen

Welche Symptome deuten auf eine stressbedingte Übersäuerung hin?

Zu den ersten Symptomen und Folgen zählen meist ständige Müdigkeit, Muskelverspannungen (besonders im Nackenbereich) sowie innere Unruhe und leichte Kopfschmerzen.