Übersäuerung der Haut: Tipps gegen Juckreiz und Pickel

Junge Frau mit reiner, gesunder Haut betrachtet sich im Spiegel

Wie wirkt sich eine Übersäuerung auf die Haut aus? Wenn die Nieren und der Darm mit dem Abbau von Säuren überlastet sind, nutzt der Körper die Haut als „Hilfsniere“, um Stoffwechselabfälle loszuwerden. Dieser ständige Säurekontakt beim Schwitzen stört den natürlichen Säureschutzmantel und kann das Milieu für Bakterien begünstigen. Die häufigsten Folgen sind Juckreiz, Rötungen, unreine Haut (Pickel) sowie ein vermehrtes, säuerlich riechendes Schwitzen.

Symptome erkennen: Der Hilferuf der Haut

Unser größtes Organ spiegelt unsere innere Gesundheit wider. Wenn Hauterkrankungen trotz sorgfältiger kosmetischer Pflege nicht abklingen, lohnt sich ein Blick auf die Ernährung. Typische Anzeichen einer Übersäuerung der Haut sind ein fahles Hautbild, eine Neigung zu entzündlichen Pusteln sowie trockene, stark juckende Stellen, die scheinbar grundlos auftreten.

Die Haut gilt als „dritte Niere“: Was der Körper innen nicht über Leber, Niere und Darm abbauen kann, zeigt sich außen oft als Juckreiz, Rötung oder unreine Haut.

3 Alltagstipps für ein klares, beruhigtes Hautbild

  1. Pflege umstellen – von sauer auf basisch: Herkömmliche Duschgele haben oft einen pH-Wert von 5,5. Bei akuter Säurebelastung kann der Umstieg auf basische Körperpflege (pH ca. 7,5–8,5) helfen: Sie regt die Haut an, Säuren auszuscheiden und rückfettende Lipide zu bilden – oft schnelle Linderung bei Juckreiz durch Übersäuerung.
  2. Reichlich stilles Wasser trinken: Die Haut braucht Feuchtigkeit von innen, um Säuren über das Blut zu den Nieren abzutransportieren. Trinken Sie täglich 2 bis 2,5 Liter stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees.
  3. Hautklärende, basische Ernährung: Zucker, Weißmehl und viel tierisches Eiweiß sind starke Säurebildner und fördern Entzündungen, die zu Pickeln durch Übersäuerung führen können. Setzen Sie auf Gurken, Spinat, Avocados und Karotten – basenbildendes „Beauty-Food“.

Wichtiger Hinweis

Anhaltender starker Juckreiz oder schwere Formen der Akne sollten immer auch von einem Dermatologen untersucht werden, um hormonelle Ursachen, Allergien oder behandlungsbedürftige Ekzeme auszuschließen. Mehr dazu im Ratgeber Hautprobleme durch Übersäuerung.

Wie wirkt sich eine Übersäuerung auf die Haut aus?

Bei überlasteten Ausscheidungsorganen nutzt der Körper die Haut als „Hilfsniere“. Der Säurekontakt beim Schwitzen stört den Säureschutzmantel – häufige Folgen sind Juckreiz, Rötungen, unreine Haut und säuerlich riechendes Schwitzen.

Was hilft bei unreiner, juckender Haut durch Übersäuerung?

Hilfreich sind basische Körperpflege (pH 7,5–8,5), täglich 2 bis 2,5 Liter stilles Wasser sowie eine basenreiche Ernährung mit Gemüse wie Gurke, Spinat und Avocado statt Zucker und Weißmehl.

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

Thema der Woche

Basenbildende Lebensmittel im Überblick

Welche Lebensmittel basenbildend wirken und wie du sie zubereitest, damit die Basen erhalten bleiben.

Mehr erfahren