Ist Kaffee sauer oder basisch? Kaffee zählt zu den säurebildenden Getränken. In welchem Ausmaß jedoch eine tatsächliche Übersäuerung durch Kaffee stattfindet, hängt stark von der Röstung, der Zubereitungsart und der individuellen Magenempfindlichkeit ab. Espresso ist durch die längere Röstzeit in der Regel säureärmer und magenfreundlicher als klassischer Filterkaffee.

Wie wirkt Kaffee auf den Säure-Basen-Haushalt?

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Kaffee enthält Chlorogensäure und regt die Produktion von Magensäure an. In Maßen genossen, kann ein gesunder Körper diese Säuren problemlos puffern. Ist das System jedoch ohnehin strapaziert, kann ein übermäßiger Kaffee-Konsum zu einer Übersäuerung und in der Folge zu Beschwerden wie Sodbrennen führen.

Kaffeearten im Vergleich

GetränkeartRöstung / SäuregehaltWirkung im Säure-Basen-Haushalt
FilterkaffeeHellere Röstung, mehr ChlorogensäureMittel bis stark säurebildend
EspressoDunkle Röstung, Röststoffe bauen Säure abLeicht säurebildend, magenfreundlicher
GetreidekaffeeOhne Kaffeebohnen, z. B. aus Dinkel oder ZichorieNeutral bis leicht basisch

Tipps: So bereiten Sie Kaffee säureärmer zu

  • Espresso wählen: Bevorzugen Sie Espresso-Röstungen, da diese durch den längeren Röstprozess weniger Magensäure provozieren.
  • Kalt gepresst (Cold Brew): Kalt extrahierter Kaffee enthält deutlich weniger Bitterstoffe und Säuren.
  • Die richtige Alternative: Pflanzliche Milchalternativen (wie Mandeldrink) sind basischer als klassische Kuhmilch

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Häufige Fragen

Beim strikten Basenfasten sollte auf Kaffee verzichtet werden, um die Ausscheidungsorgane zu entlasten.

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung: