Teatime! Hilft Basentee bei einer Übersäuerung?

Gerade in der kalten und trüben Jahreszeit wird ein heißer Tee geschätzt. Um einer Übersäuerung entgegenzuwirken oder ihr vorzubeugen, werden verschiedenste Kräutermischungen als Basentees angeboten. Nur wie wirkungsvoll sind diese?
Basentee

Hilft Basentee bei Übersäuerung?

Basentee ist eine Kräutermischung, die den Körper beim Ausgleich einer ernährungsbedingten Übersäuerung unterstützen kann: Die Kräuter wirken mild basisch und fördern die Flüssigkeitszufuhr. Als alleinige Maßnahme genügt er jedoch nicht – entscheidend bleibt eine überwiegend basische Ernährung mit viel Gemüse und Obst.

Was bewirkt ein Basentee?

Basentee ist eine Kräutermischung, die den Körper beim Ausgleich einer ernährungsbedingten Übersäuerung unterstützen soll. Die enthaltenen Kräuter wirken mild basisch und fördern die Flüssigkeitszufuhr. Als alleinige Maßnahme genügt Basentee jedoch nicht – entscheidend bleibt eine überwiegend basische Ernährung mit viel Gemüse und Obst.

Basische Tees mit speziell abgestimmten Kräutern sollen dem Körper dabei helfen, Säuren zu neutralisieren und sie zusammen mit anderen Schadstoffen auszuschwemmen.
Die in einem übersäuerten Organismus abgelagerten Giftstoffe müssen gelöst werden, um eine einwandfreie Zellversorgung zu gewährleisten und den Abtransport zu erleichtern. Dies kann mit basischen Tees, welche viel und häufig über den Tag verteilt getrunken werden sollten, unterstützt werden. 1 Liter basischer Tee und mindestens 2,5 Liter Wasser fördern die Ausscheidung und entlasten die Nieren.

Welche Inhaltstoffe sollte ein guter Basentee aufweisen?

Bestimmte Pflanzen und Kräuter, wie beispielsweise Zimt, Süßholzwurzel, Ingwer oder Fenchel, haben basenbildende Eigenschaften und sind somit gut geeignet für einen Tee, der dem Organismus basische Stoffe liefern soll. Auch Goldrute, Löwenzahnwurzel und -kraut, Steinklee, Schafgarbe, Linden- und Holunderblüten, Brennnessel- und Birkenblätter oder Malvenblüten sind häufige Bestandteile von basischen Tees.

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Reicht die alleinige Anwendung von Basentees bei einer Übersäuerung?

Um eine Übersäuerung schnell zu neutralisieren, sollte für eine gewisse Zeit gänzlich auf säurehaltige Lebensmittel und Getränke verzichtet und ausschließlich basische Kost konsumiert werden. Sport regt den Kreislauf an und fördert somit die Durchblutung und die Ausschwemmung von Schadstoffen. Auch Basenbäder oder Basentherapeutika aus der Apotheke können gemeinsam mit Basentees dabei helfen, den körpereigenen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Basentee selber machen: ein einfaches Rezept

Statt eine fertige Mischung zu kaufen, können Sie einen Basentee auch selbst zusammenstellen. Grundlage sind Kräuter mit basenbildenden und mild entwässernden Eigenschaften.

  • Je 1 Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter, Birkenblätter und Fenchelsamen mischen.
  • Mit etwa 1 Liter kochendem Wasser übergießen.
  • 10 bis 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen.
  • Über den Tag verteilt lauwarm trinken – ergänzend zu stillem Wasser.

Wer es geschmacklich runder mag, ergänzt etwas Ingwer oder Süßholzwurzel. Die Kräuter erhalten Sie in Apotheke, Reformhaus oder Drogerie.

Basentee als Kur: Anwendung über mehrere Wochen

Basentee entfaltet seinen unterstützenden Effekt nicht über einen einzelnen Aufguss, sondern über eine regelmäßige Anwendung. Als Kur wird er häufig über vier bis sechs Wochen getrunken – etwa einen Liter täglich, über den Tag verteilt und ergänzt durch mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser. Wichtig bleibt: Der Tee begleitet eine basenüberschüssige Ernährung, er ersetzt sie nicht.

Nebenwirkungen: Worauf Sie achten sollten

Basentees aus üblichen Kräutern sind für die meisten Menschen gut verträglich. Zwei Punkte sind dennoch wichtig:

  • Süßholzwurzel (Lakritz): In größeren Mengen oder über längere Zeit kann sie den Blutdruck erhöhen und den Kaliumhaushalt beeinflussen. Wer unter Bluthochdruck leidet oder schwanger ist, sollte süßholzhaltige Tees meiden.
  • Entwässernde Kräuter: Brennnessel und Birke regen die Harnausscheidung an – trinken Sie deshalb zusätzlich ausreichend Wasser.

Bei bestehenden Nierenerkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme klären Sie eine längere Teekur am besten kurz ärztlich ab.

Häufige Fragen zu Basentee

Wie oft sollte man Basentee trinken?

Als Richtwert gilt etwa 1 Liter Basentee über den Tag verteilt, ergänzt durch ausreichend Wasser. Basentee ersetzt das normale Trinken nicht, sondern ergänzt es.

Kann man Basentee selbst machen?

Ja. Eine einfache Mischung aus Brennnessel- und Birkenblättern sowie Fenchel mit kochendem Wasser überbrühen, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen und über den Tag verteilt trinken. Nach Geschmack passen Ingwer oder Süßholzwurzel dazu.

Welche Kräuter stecken in einem guten Basentee?

Häufige Bestandteile sind Fenchel, Ingwer, Süßholzwurzel, Brennnessel, Birkenblätter, Schafgarbe und Löwenzahn – Kräuter mit basenbildenden Eigenschaften.

Wie lange sollte man eine Basentee-Kur machen?

Üblich sind vier bis sechs Wochen mit etwa einem Liter täglich, ergänzt durch ausreichend Wasser. Danach kann eine Pause eingelegt werden.

Hat Basentee Nebenwirkungen?

Bei üblichen Kräutern selten. Süßholzwurzel (Lakritz) kann in größeren Mengen den Blutdruck erhöhen und ist bei Bluthochdruck oder in der Schwangerschaft zu meiden. Wer Nierenprobleme hat, klärt eine Teekur ärztlich ab.

Ersetzt Basentee eine basische Ernährung?
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Nein. Basentee kann eine basenüberschüssige Ernährung unterstützen, aber nicht ersetzen. Die Grundlage bleibt eine Kost mit viel Gemüse, Obst und wenig Säurebildnern.

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

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