Stress im Job

Die Deutschen werden scherzhaft auch mal als Arbeitstiere bezeichnet. Sie arbeiten im EU-Vergleich länger und zeichnen sich durch ihren Fleiß und vor allem ihre Pünktlichkeit aus. Mittlerweile geht bei vielen der Arbeitsfleiß aber in eine gefährliche Richtung: Arbeiten rund um die Uhr. Dabei wissen einige gar nicht, dass auch sie eine Belastungsgrenze haben. Eine intensive Arbeitsbelastung und vor allem Stress im Beruf können uns krank machen!
gestresste Frau

Stress wirkt sich negativ aus

Bis in die späten Abendstunden arbeiten, morgens ganz früh anfangen, damit man ungestört etwas abarbeiten kann oder auch ständige Erreichbarkeit. Das sind Qualitäten, die ein Arbeitgeber zu schätzen weiß. Aber dieser Dauer-Stress im Beruf kann uns krank machen. In einem Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA) wurden diese Arbeitsbelastungen untersucht und ihre Auswirkungen beleuchtet. Danach entstehen etwa nicht „nur“ psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burn-out, sondern sie können auch Muskel- und Herzerkrankungen bedingen.

Diese Arbeitsbelastungen machen auf Dauer krank:

  • Überstunden
  • Geringer Handlungsspielraum
  • Arbeitsintensität
  • Mobbing
  • Mangelnde soziale Unterstützung
  • Keine Anerkennung
  • Pendeln
  • Befristete Verträge
  • Arbeitsplatz-Unsicherheit

Besondere Gefährdung: Arbeitslaptop und Smartphone

Zunächst freuen wir uns, wenn unser Arbeitgeber uns einen neuen Rechner oder das neueste Smartphone zur Verfügung stellt. Dass das allerdings nicht nur nett gemeint ist, wird häufig schnell klar. Wir sind dauernd erreichbar: Checken E-Mails im Feierabend und im Urlaub und reagieren sofort, wenn der Vorgesetzte doch noch etwas einfordert. Die Digitalisierung führt dazu, dass wir ohne Ende arbeiten.

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Anzeichen ernst nehmen

Oftmals werden Anzeichen einer Arbeitsbelastung oder –überlastung infolge von zu hohem Druck und Stress übersehen. Denn viele Betroffene tun Stress allzu leicht ab. Erste Anzeichen für eine solche Überlastung zeigen sich darin, dass die Arbeitsleistung auf einmal nachlässt oder plötzlich auftretende Unpünktlichkeit.

 

Es lässt sich auch nicht pauschal sagen, wann der Stress zu einer Krankheit führt. Ob Stress gesundheitsgefährdend ist hängt mitunter wie intensiv und ausgeprägt die individuelle Stressresistenz ist und wie lange der Stress andauernd. Aber eins steht fest: Dauernder Stress über mehrere Monate hinweg ist nicht gesund.

Bewusster leben

Wenn Sie einige der Symptome oder Faktoren bei sich selbst oder in Ihrem Arbeitsleben entdeckt haben, sollten Sie vielleicht einen Gang zurückschalten. Dauernder Stress kann zum Beispiel auch eine Übersäuerung bedingen, deswegen ist es bei einer basischen Lebensweise wichtig, nicht nur die Ernährung umzustellen. Zu einer gesunden Lebensweise gehören auch ungestörte Freizeit und Entspannung.

Abendliche Einschlafprobleme kommen häufig davon, dass man die Arbeit nicht aus dem Kopf bekommt. Wenn es soweit kommt, dann sollte man kleine Schritte in Richtung Stressabbau gehen. Schalten Sie zum Beispiel das Arbeitshandy aus, wenn Sie die Arbeit verlassen. In den Urlaub nehmen Sie es gar nicht mit. Um den Kopf frei zu bekommen, können Sie joggen oder walken gehen. Auch progressive Muskelentspannung und Meditation helfen auf diesem Weg!

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

Das könnte Sie auch interessieren:

schlafen

Gesunder Schlaf für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt

Viele Menschen klagen über schlechten Schlaf, Einschlafprobleme, Schlafstörungen und sogar über Schlaflosigkeit. Auf Dauer kann schlechter Schlaf sich deutlich auf unsere Gesundheit auswirken. Etwa sieben bis acht Stunden täglich sollten es sein – weniger Schlaf lässt die Konzentration sinken genauso wie die Leistungsfähigkeit. Aber Schlafentzug kann sich auch auf unseren Gemütszustand, unsere Atmung oder Blutdruck auswirken. Auch unser Säure-Basen-Haushalt kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn wir auf Dauer schlecht schlafen.

Weiterlesen
Hautprobleme

Hautprobleme durch Übersäuerung

Unser Hautbild bezeichnen wir auch gerne als „Spiegel der Seele“. Die äußere Erscheinung verrät also viel darüber, wie es uns momentan geht. Viel Stress im Büro? Äußert sich gerne mal in roten Flecken und Pusteln. Will einfach mal wieder nichts gelingen? Die häufigste psychosomatische Hauterkrankung ist die Neurodermitis. Aber auch unsere Ernährung hat neben unserer Lebensweise große Auswirkungen auf unser Hautbild. Vor allem saure Lebensmittel wie Wurst oder Zucker stehen im Verdacht schlechte Haut zu provozieren.

Weiterlesen