„Tipps für mehr Wohlbefinden“ – Teil 6: Soulfood – Nahrung für die Seele

Soulfood: Essen, das glücklich macht. Der sechste und letzte Teil der Reihe „Tipps für mehr Wohlbefinden“ informiert Sie über diese stimmungsaufhellende Kost, die ihre Ursprünge in der traditionellen Küche afrikanischer Sklaven in den Südstaaten der USA hat.
Soulfood

Was ist Soulfood?

Essen ist eigentlich eine soziale Angelegenheit. Gemeinsam das Essen zu teilen bedeutet, einander gut gesonnen zu sein. Zudem nährt Essen nicht nur den Körper, es kann auch tröstlich sein und uns fröhlich stimmen. Wenn wir etwas genießen, das uns schmeckt, geht es uns gut. Allerdings bedeutet Soulfood für jeden etwas anderes: Für den einen sind es Burger, Pommes oder Schokolade und für den anderen leicht bekömmliche Gerichte mit viel Gemüse oder Obst.

Lebensmittel, die Tryptophan enthalten, gelten als besonders stimmungsaufhellend. Diese spezielle Aminosäure kann der menschliche Körper nicht selbst bilden. Daher muss sie mit der Nahrung zugeführt werden. Die stimmungsaufhellende Wirkung von Tryptophan beruht vermutlich auf der Tatsache, dass es im menschlichen Körper zu Serotonin, dem sogenannten Glückshormon, umgewandelt wird.

Geschichtliches

Was aus der Not afrikanischer Sklaven entstand, ist heute fester Bestandteil der US-amerikanischen Küche und auch international beliebt. Ursprünglich mussten sich die Afroamerikaner in den USA während der Sklaverei und auch in der Zeit danach meist mit minderwertigen oder billigen Lebensmitteln zufriedengeben, wie beispielsweise Bohnen, Mais, Reis, Erdnüssen, Okras, Bananen und Süßkartoffen, Innereien, Schweinefüße oder Hühnerflügel. Daraus entwickelten sich Gerichte, die in der heutigen Zeit internationale Beliebtheit genießen, wie Chicken Wings, Spareribs oder schmackhafte Reis- und Bohneneintöpfe.

Weitere beliebte Gerichte sind unter anderem Grits (Maisgrütze, ähnlich der Polenta), Glazed Sweet Potatoes (glasierte Süßkartoffeln), Turkey Wings (Truthahnflügel), Chitterlings (Innereien vom Schwein),  Corn Pudding/Corn Bread (Maispudding/Maisbrot), Johnny Cakes (gesalzene Pfannkuchen aus Maismehl) oder Hushpuppys (Maisbällchen).

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Fazit

Beim Soulfood gilt prinzipiell: Glücklich macht, was einem schmeckt! Sei es nun sündige Schokolade oder gesundes Obst.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

Das könnte Sie auch interessieren:

Gute Vorsätze

Gute Vorsätze? Abnehmen im neuen Jahr

Zwischen den Jahren lassen wir gerne das verflossene Jahr Revue passieren und überlegen, was wir hätten besser machen können. Daraus entstehen die alt bekannten „guten Vorsätze“. Spitzenreiter unter den guten Vorsätzen sind die Wünsche, weniger Stress zu haben, gesünder zu leben, mehr Sport zu machen, mit dem Rauchen aufzuhören und vor allem: an Gewicht zu verlieren. Abnehmen ist ein Thema das uns um den Jahreswechsel in vielen Zeitschriften und im Fernsehen begegnet: Hier wird die eine Diät angepriesen, dort die andere. Das ist leider auch der Grund, warum die guten Vorsätze häufig sehr schnell scheitern. Wir haben ein paar Tipps und Tricks, wie Sie Ihren Vorsätzen treu bleiben und Ihr Ziel verfolgen können.

Weiterlesen
Füße auf einer Waage

Diät, Fasten und Übersäuerung

Im Frühjahr werden die Fenster aufgerissen, die Wohnung und das Auto geputzt und die Gartenmöbel nach draußen gestellt. Warum sollten wir also nicht auch unserem Körper mal eine innere Reinigung angedeihen lassen? Wenn die Laienliteratur nun von „entschlacken“ spricht, verbreitet sie einen Mythos. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt klar: „In einem gesunden menschlichen Körper gibt es keine Ansammlung von Schlacken und Ablagerung von Stoffwechselprodukten. Nicht verwertbare Stoffe werden über den Darm und die Nieren ausgeschieden.“

Weiterlesen