„Tipps für mehr Wohlbefinden“ – 3. Teil: Atemübungen

Sie dienen der Entspannung, können Schmerzen verringern und die Konzentrationsfähigkeit fördern: Atemübungen. Der dritte Teil der Reihe „Tipps für mehr Wohlbefinden“ informiert Sie über vier gängige Techniken, die Sie einfach zu Hause anwenden können. Einatmen – ausatmen – wohlfühlen!
Frau mit ausgestreckten armen

Atemzüge bewusst wahrnehmen

Diese Technik ist sozusagen der Klassiker unter den Atemübungen. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Zählen Sie fünf Sekunden beim Ein- und fünf Sekunden lang beim Ausatmen. Lassen Sie sich dabei viel Zeit; wenn Sie sich hetzen,  bringt es nicht den gewünschten Effekt. Hilfreich ist es, wenn Sie sich vorstellen, dass Sie einen wohltuenden Duft aufsaugen und danach eine Kerze ausblasen.

Länger ausatmen

Atmen Sie etwa doppelt so lange aus wie ein. Haben Sie beispielsweise fünf Sekunden lang eingeatmet, sollte das Ausatmen im Anschluss etwa zehn Sekunden lang dauern. Dieses bewusste, langsame Ausatmen kann ungemein entspannen.

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Anspannung und Entspannung

Spannen Sie, während Sie langsam einatmen, bewusst so viele Muskeln wie möglich an. Dann halten Sie die Luft kurz an. Beim langsamen Ausatmen entspannen Sie alle Muskeln wieder. Das An- und Entspannen der Muskeln fördert die Durchblutung und es entsteht ein wohliges Gefühl. Im Anschluss bleiben Sie noch ein bis zwei Minuten mit geschlossenen Augen ruhig sitzen oder liegen.

Atem beobachten

Bei dieser Übung sollten Sie sich bequem und aufrecht hinsetzen. Entspannen Sie Ihre Schultern und halten Sie Ihre Augen geschlossen. Nun hören Sie in sich hinein, wie Ihr Atem ganz von selbst kommt und geht. Achten Sie darauf, welche Stellen Ihres Körpers sich beim Atmen dehnen, erweitern, an- und sich anschließend wieder entspannen. Wichtig ist, dass Sie dabei nicht versuchen, Ihre Atmung zu verändern.

Allgemeine Tipps zum Abschluss

Am besten sollten Sie drei Stunden vor der Atemübung nichts mehr essen. Ansonsten kann ein voller Magen die Atmung beeinträchtigen. Sowohl bequeme Kleidung als auch eine bequeme Sitz- oder Liegehaltung sind absolut notwendig, um den gewünschten Erfolg der Atemübungen zu gewährleisten! Beginnen Sie zuerst mit nur kurzen Übungszeiten von beispielsweise zwei Minuten und steigern Sie sich von Woche zu Woche langsam.

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

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Basische Ernährung (Tabelle) – Überblick & Tipps

Eine Übersäuerung des menschlichen Körpers bringt in der Regel viele Beschwerden mit sich. Müdigkeit, Gelenk- und Gliederschmerzen sowie Hautirritationen sind nur wenige Beispiele dafür. Oft ist eine falsche Ernährung der Grund für solche Probleme. Normalerweise wird das Säure-Base-Verhältnis durch verschiedene Puffersysteme im Körper konstant gehalten. Dabei sind sowohl die Nieren als auch die Lungen die wichtigsten Organe zur Ausscheidung der sauren Abbauprodukte des Körpers. Das Säure-Base-Gleichgewicht kann jedoch durch große Mengen an säurebildenden Lebensmitteln gestört werden, wenn mehr saure Abbauprodukte entstehen, als Lungen und Nieren abarbeiten können.

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Saure und basische Lebensmittel

Vor allem in der populärwissenschaftlichen Literatur finden sich häufig Tabellen zu „sauren“ und „basischen“ Lebensmitteln. Diese beruhen teilweise auf sehr alten Erkenntnissen, die sich längst als wissenschaftliche Irrtümer herausgestellt haben. Der pH-Wert der Nahrung sagt nichts darüber aus, wie es sich nach der Verstoffwechselung im Körper verhält. Zitrusfrüchte beispielsweise schmecken sauer, liefern dem Körper aber Basen. Eine moderne und wissenschaftliche Einordnung erfolgt nach dem sogenannten PRAL-Wert.

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