Region auf dem Teller: Erbsen

Wenn Sie sich basisch ernähren, dann bedeutet das vor allem frische, möglichst unbehandelte und schonend zubereitetes Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen. In Zeiten von Gewächs- und Zuchthäusern sowie Importware, die uns Erdbeeren im Dezember bescheren, wird es zunehmend schwierig, regional und saisonal einzukaufen und zu kochen. Dabei hat jede Jahreszeit leckere Obst- und Gemüsesorten zu bieten. Wir verraten Ihnen welche Zutaten gerade Saison haben und deshalb jetzt auf den basischen Teller gehören!
Erbsen

Zeit für Erbsen

Von Juni bis Ende September haben frische Erbsen in Deutschland Saison. Das Hauptanbaugebiet für Erbsen liegt hier zu Lande in Sachsen-Anhalt. Ursprünglich stammen die kleinen, grünen Hülsenfrüchte aus Kleinasien, sie gehören zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Heute kommen sie international auf den Teller.

Erbsen enthalten wichtige Aminosäuren und wertvolle Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem gehören die frischen Erbsen zu den basenbildenden Lebensmitteln!

Frische Erbsen

Ab Juni bekommen Sie frische deutsche Erbsen auf dem Wochenmarkt oder auch im Supermarkt. Sie bedeuten einiges an Zeitaufwand, bis Sie die kleinen Erbsensamen aus ihrer Hülse geschält haben. Aber der frische Geschmack belohnt die Mühe auf jeden Fall. Die Schoten werden einfach geöffnet und die Samen herausgeholt. Für 300 g Erbsen kaufen Sie am besten etwa 1 kg Schoten. Die Erbsen müssen dann etwa 10 bis 15 Minuten im Wasser garen.

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Rezept-Idee: Mandel-Erbsen-Couscous

Dieses leichte und gesunde Rezept passt ideal in den Sommer. Sie können es auch gut vorbereiten und als Büromahlzeit oder Picknick verzehren!

Zutaten für 4 Portionen:

320 ml Gemüse-Bouillon

3 EL Butter

270 g Couscous, instant

5 EL Dill

300 g frische, gekochte Erbsen

550 g Karotten

3 Stangen Frühlingszwiebeln

80 g Mandelstifte

2 EL Olivenöl

2 TL Ras-el- Hanout (arabische Gewürzmischung)

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Öl rösten. Dann die Karotten schälen, längs halbieren und in kleine Stücke schneiden. Anschließend die Karotten in der Butter für etwa 5 Minuten dünsten, abdecken und bei niedriger Hitze für weitere 5-8 Minuten weich dünsten.

Die Bouillon in einem Topf erhitzen. Den Couscous mit Ras-el-Hanout in einer Schüssel mischen und dann mit der Brühe übergießen. Die Schüssel abdecken und den Couscous etwa 15 Minuten quellen lassen.

Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Mit etwas Butter die Ringe in einer Pfanne für etwa fünf Minuten andünsten. Die gekochten Erbsen zu einem Püree zerdrücken. Die Frühlingszwiebeln unter das Erbsen-Püree heben und dann alles mit dem Couscous und Gemüse vermengen. Zum Schluss etwas Öl dazu geben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Guten Appetit wünscht

Ihr Team vom Säure-Basen-Ratgeber!

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

Das könnte Sie auch interessieren:

gestresster mann unter einem baum

Übersäuerung und Stress: Die Folgen von Dauerstress

Die ersten beiden Teile der Reihe ‚Übersäuerung und Stress‘ informierten Sie darüber, wie Stress zu einer Übersäuerung führen kann und welche genauen Veränderungen Stress im Körper auslöst. Nun wollen wir Ihnen schildern, welche Auswirkungen Dauerstress auf Körper und Psyche haben kann.

Weiterlesen
Stress

Übersäuerung durch Stress | Symptome, Folgen & Behandlung

Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit und Schlafstörungen – all diese Symptome können Hinweise auf einen gestörten Säuren-Basen-Haushalt des Körpers sein. Gerade bei Menschen, die starkem Stress ausgesetzt sind, besteht die Gefahr, dass sich eine Übersäuerung durch Stress entwickelt. Denn wer andauernd unter Strom steht, stellt nicht nur seine Psyche auf eine harte Probe, sondern muss auch mit körperlichen Beeinträchtigungen rechnen. Eine Übersäuerung durch Stress sollte nicht unbehandelt bleiben, weil auf Dauer das Wohlbefinden stark beeinträchtigt werden kann und körperliche Folgen drohen.

Weiterlesen