Wenn Sie sich basisch ernähren, dann bedeutet das vor allem frische, möglichst unbehandelte und schonend zubereitetes Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen. In Zeiten von Gewächs- und Zuchthäusern sowie Importware, die uns Erdbeeren im Dezember bescheren, wird es zunehmend schwierig, regional und saisonal einzukaufen und zu kochen. Dabei hat jede Jahreszeit leckere Obst- und Gemüsesorten zu bieten. Wir verraten Ihnen welche Zutaten gerade Saison haben und deshalb jetzt auf den basischen Teller gehören!

Kürbisse im Sommer?

Die vielen verschiedenen Kürbissorten sind sehr beliebt, ob nun als Suppe, Brot oder Kuchen. Aber die wenigsten haben auf dem Schirm, dass die Kürbissaison bereits im August beginnt. Kein Wunder, denn die Familie der Kürbisse ist sehr vielseitig, es gibt mehr als 850 Sorten! Und die unterteilen sich eben in Sommer- und Winterkürbisse. Winterkürbisse sind viel größer, haben eine dickere Schale als Sommerkürbisse und lassen sich noch länger einlagern. Aber auch im Sommer lässt sich der Kürbis so weiterverarbeiten, dass wir auch in der kalten Jahreszeit etwas davon haben – etwa als Chutney oder als Marmelade. Kürbisgerichte lassen sich aber auch einfrieren. Es gibt aber auch wunderbare sommerliche Kürbisgerichte: wie wäre es denn zum Beispiel mal mit gegrilltem Kürbis auf Feldsalat?

Für die Funktionsfähigkeit von Nerven und Muskeln

Auch wenn man es nicht vermutet: der Wassergehalt von Kürbissen liegt bei 90 %. Kürbisse haben also einen hohen diätetischen Wert, ist er doch mit etwa 25 kcal pro 100 g sehr kalorienarm. Aber enthält wie auch Möhren Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A, das für Wachstum und Aufbau von Schleimhäuten und für die Sehkraft von Bedeutung ist. Außerdem ist der Kürbis ein guter Kalium-Lieferant, welches unseren Flüssigkeitshaushalt reguliert und auch eine wichtige Rolle für die Funktionsfähigkeit von Nerven und Muskeln spielt. Die enthaltene Kieselsäure hingegen unterstützt den Aufbau von Bindegewebe, Haut und Nägeln.

Rezeptvorschlag: Kürbisragout

Die meisten kennen Kürbissuppe, aber der Kürbis oder besser gesagt die vielen verschiedenen Sorten von Kürbissen sind vielfältig. Probieren Sie doch einmal ein Kürbisragout.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 800 g Hokkaido-Kürbis
  • 10 g frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Zwiebeln
  • 5 El Öl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • 3 Tl Zitronensaft
  • Zucker Zubereitung:

Kürbis waschen, vierteln, entkernen und dann Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Öl in einem großen Topf erhitzen, gehackten Ingwer, Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten, Kürbiswürfel für etwa 2 bis 3 Minuten mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und etwa 5 Minuten weiter in der Brühe garen lassen bis die Hälfte der Flüssigkeit verschwunden ist. Dann Sahne dazu geben, einkochen lassen und mit Salz Pfeffer, Zitronensaft und einer Prise Zucker abschmecken. Dazu passen angebratene Kräuterseitlinge.

Guten Appetit wünscht Ihr Team vom Säure-Basen-Ratgeber!