Übermäßiger Alkoholkonsum kann zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Von dieser ernährungsbedingten Übersäuerung ist die medizinische Azidose zu unterscheiden, der akute Abfall des Blut-pH-Werts. Eine Übersäuerung kann verschiedene Beschwerden wie zum Beispiel Kopfschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit, Sodbrennen oder Gelenk- und Muskelschmerzen zur Folge haben. Auch kommt es durch eine Azidose zu einem erhöhten Verbrauch an Mineralstoffen, wodurch der Körper schließlich auf die Mineralstoffdepots in den Knochen zurückgreift. Somit kann eine Osteoporose entstehen. Die ständige Reizung der Magenschleimhaut durch Alkohol und eine dadurch bedingte Übersäuerung kann zu einer Magenschleimhautentzündung führen.
Bei einer Übersäuerung durch Alkohol gilt es vor allem, die Ursache zu beseitigen. Und das bedeutet Abstinenz. Bei einem akuten Auftreten von Symptomen wie Sodbrennen oder saurem Aufstoßen können auch Säureblocker oder Basentherapeutika aus der Apotheke helfen. Langfristig sollte jedoch auf den Konsum von Alkohol entweder gänzlich verzichtet werden oder er sollte zumindest nur in Maßen genossen werden.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch noch im Blogbeitrag „Der Kater lässt grüßen – Übersäuerung durch Alkohol“.