Säure-Basen-Fakten-Check: Superfood, Teil 2

Im ersten Teil des Säure-Basen-Fakten-Checks ‚Superfood‘ haben wir Ihnen den Begriff nähergebracht und einige Beispiele gezeigt. In diesem zweiten Teil erfahren Sie, inwiefern Superfood auch mit dem Säure-Basen-Haushalt in Zusammenhang stehen kann.
Superfood

Sauer durch einseitige Ernährung

Essen wir zu viele säurebildende Lebensmittel, wie beispielsweise Fleisch, gewisse Milchprodukte oder Zucker, kann ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt entstehen. Säuren und Schadstoffe können nicht ausreichend ausgeschieden werden, lagern sich im Körper ab und es kommt zu einer Übersäuerung.

Basische Lebensmittel sind zum Beispiel Obst, Gemüse, Salat, Nüsse, Kräuter, Algen, Kartoffeln und Sprossen. Mit dem Verzehr dieser Nahrungsmittel kann die Balance wieder hergestellt und eine Übersäuerung verhindert werden. Der Stoffwechsel wird aktiviert und die Verdauung angeregt. Das Resultat ist unter anderem mehr Energie und mehr Leistungsfähigkeit. Der basenbildende Anteil der Ernährung sollte hierfür bei etwa 80 % und der säurebildende bei ungefähr 20 % liegen.

Superfoods bei Übersäuerung

Wie Sie im ersten Teil schon erfahren haben, sind Superfoods Lebensmittel mit besonders vielen Vitalstoffen. Sie enthalten eine hohe Menge an essenziellen Aminosäuren, Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie Antioxidantien. Durch diese positiven Eigenschaften eignen sich Superfoods hervorragend, um die Säure-Basen-Balance zu unterstützen.

„Super-basisch“ unter den Superfoods sind beispielsweise Avocado, Brokkoli, Gerstengras oder Spargel.

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Fazit

Der moderne Lebensstil führt zu einem erhöhten Bedarf an qualitativ hochwertiger Nahrung. Superfoods sind kraftvolle und  natürliche Lebensmittel, die als Unterstützung einer gesunden und basischen Ernährung äußerst nützlich sein können.

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

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