Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Rückenschmerzen, oft bedingt durch unsere moderne Lebensweise. Zu wenig Bewegung an der frischen Luft und zu langes Sitzen in starrer Haltung sind wohl die Hauptursachen. Allerdings gibt es auch noch einen anderen Faktor, der für Rückenbeschwerden verantwortlich sein kann: eine Übersäuerung.

Einseitige Ernährung ist meist der Grund

Ein übermäßiger Genuss von säurebildenden Nahrungsmitteln, wie Fleisch, Wurst oder Backwaren bringt den Säure-Basen-Haushalt des Körpers ins Ungleichgewicht. In der Folge werden die sauren Stoffwechselprodukte im Körper abgelagert. Geschieht dies beispielsweise in der Muskulatur oder in den Gelenken, so kann eine lokale Übersäuerung dort zu Schmerzen führen oder sie verstärken. Häufig betroffen sind vorgeschädigte Bereiche des Körpers wie beispielsweise ein verspannter Rücken.

Basische Mineralstoffe neutralisieren die gebildeten sauren Stoffwechselprodukte

Um langfristig eine Besserung der oftmals chronischen Rückenschmerzen zu erzielen, hilft meist nur eine Umstellung der Ernährung. Diese sollte reichlich basische Lebensmittel beinhalten wie Obst und Gemüse. Um der Übersäuerung schnell entgegenzuwirken, kann zudem eine Kur mit basischen Mineralstoffen in Form von Basentherapeutika aus der Apotheke hilfreich sein. Ist das Gewebe schließlich entsäuert, kann es sich erholen, was zu einer Linderung der Schmerzen führt.

Bewegung löst Verspannungen und wirkt unterstützend bei der Entsäuerung

Ausreichend Bewegung an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und fördert die Durchblutung. Dadurch werden die sauren Stoffwechselprodukte schneller abtransportiert und ausgeschieden. Außerdem wirkt sich eine gemäßigte sportliche Aktivität positiv auf die Geschmeidigkeit der Gelenke aus und löst Verspannungen im Rücken. Ob Gymnastik, Schwimmen oder Spaziergänge…es soll Freude machen und nicht überfordern.

Entscheidend für einen dauerhaften Erfolg im Kampf gegen übersäuerungsbedingte Rückenschmerzen ist letztlich aber das Zusammenspiel einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers