Sie möchten etwas für Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht tun? Dann fangen Sie doch gleich heute damit an – mit unseren Lieblingsrezepten von morgens über den Nachmittags-Snack bis zum Abend. Und natürlich gibt es noch so viele Köstlichkeiten mehr…

Nicht sauer sein! Sondern gut aufgelegt in den Tag starten

Normalerweise läuft ohne den ersten Kaffee am Morgen bei Ihnen gar nichts? Und dazu gibt es noch ein Toast mit Marmelade gegen die bleierne Müdigkeit? Das denken Sie aus gutem Grund, denn schließlich ist es ja vor allem das Koffein, das zusammen mit den „schnellen“ Kohlenhydraten den nötigen Energieschub gibt. Doch der Kick hält nicht lange an, und säurebildende Lebensmittel machen uns langfristig müde. Zugegeben, wir sind Gewohnheitstiere und lieben es, wenn sich Dinge wiederholen. Aber genau diese Lebensgewohnheiten sind es, die den Körper auf Dauer erschöpfen. Das merkt man aber erst, wenn man etwas anderes probiert und dann Veränderungen feststellt. Wer mit einem Smoothie in den Tag startet und die richtigen Nährstoffe in den Mixer wirft, der hat mit Sicherheit mehr Energie zur Verfügung als nach einem Frühstück mit Säure-Treibern wie Weißmehl, Zucker und Kaffee. Wetten? Beginnen Sie den Tag doch mal mit einem köstlich-basischen Blaubeer-Molke-Drink, der geht schnell und setzt jede Menge gute Energie frei, die Sie durch den Tag trägt. Was Sie dafür brauchen: 1/2 L Molke, 2 EL Agavendicksaft und 300 g Heidelbeeren: alle Zutaten im Mixer pürieren, zum Schluss mit frischem Zitronensaft abschmecken und genießen!

Davon wird man gar nicht sauer

Und was gibt’s zum Mittag? Ehrlich gesagt fiel uns die Entscheidung ziemlich schwer – denn es gibt mittlerweile so viele leckere basische Gerichte. Aber zu unserem Rote-Beete-Carpaccio mit Salat kann kaum jemand Nein sagen! Es ist köstlich und noch dazu fix zubereitet. Praktisch, wenn man sich zwischen Home Office und dem nächsten Online- Meeting oder eben im Büro schnell etwas Frisches zubereiten will. Und so einfach geht’s: gekochte Rote Beete in feine Scheiben schneiden und diese kreis- bzw. fächerförmig auf einem großen Teller verteilen. Danach einen beliebigen Blattsalat zerteilen und in die Mitte des Tellers geben. Mit Sprossen, Kürbiskernen und Cocktailtomaten garnieren. Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer und Kräuter mischen. Entweder normales Brot – oder wer es ganz basisch will – Quinoa-, Buchweizen- oder Hirsebrot dazu essen.

Wenn der Hunger nagt – Gutes gegen das Nachmittagstief

Lust auf was Süßes? Gar kein Problem, auch das gibt es in der Basen-Küche reichlich. Eine unserer Lieblings-Naschereien: Bananen-Energyballs. Einfach auf Vorrat herstellen und schon hat man länger was davon (unser Rezept reicht für etwa 10 Bananen-Balls). Sie brauchen: 25 g getrocknete Banane, 80 g reife Banane, 1 EL Orangenzesten, 70 g gemahlene Haselnüsse, 1 Prise Zimt, fein gehackte Banenenchips, 10 g getrocknete Feigen. Und so geht’s: Die Feigen und Bananenchips in kleine Stücke schneiden und für 10 Minuten in lauwarmes Wasser geben. Das Wasser abgießen. Die reife Banane, Orangenzesten, Haselnüsse und Zimt in einem Mixer auf höchster Stufe mischen. Die Feigen und Bananenchips dazu fügen. Energyballs formen und in den getrockneten Bananenchips wälzen. Alternativ Nüsse verwenden.

Leckeres aus dem Wok: Zu Tisch bitte!

Zum Abendessen gibt’s was Gutes aus Asien, in der heimischen Küche zubereitet, knackig frisch und vitaminreich: Für eine basenreiche Gemüsepfanne kommt Folgendes auf die Einkaufsliste und danach in den Wok (für 4 Personen): Brokkoli (2 Stück), 6 Karotten, 2 rote und 2 gelbe Paprika, 1 große rote Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Ingwer (20 g), 2 Chilischoten, 8 EL Sojasauce, 4 EL Sesamöl, 6 EL Rapsöl, 2 EL Misopaste. Und so geht’s:
Brokkoli waschen und in mundgerechte Stücke zerteilen, Karotten schälen und in feine Streifen schneiden, Paprika waschen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauch schälen und klein hacken. Chilischoten waschen, in dünne Ringe schneiden. Rapsöl in einem Wok erhitzen. Zwiebeln, Chili, Ingwer und Knoblauch kurz darin anbraten. Danach Brokkoli, Möhren und Paprika dazugeben und 5-10 Minuten anbraten. Die Misopaste in etwas Wasser auflösen, in die Pfanne geben und weitere 2 Minuten köcheln lassen. Sojasoße und Sesamöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Quinoa, Reis oder asiatische Mi-Nudeln. Guten Appetit!