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Haarausfall durch Übersäuerung

  • Tinnitus und Übersäuerung

Mit vollem und schönem Haar verbinden wir Jugend, Gesundheit und attraktives Aussehen. Das Leiden bei Haarausfall ist bei Frauen wie bei Männern gleichermaßen groß. Wenn wir uns morgens kämmen und büschelweise Haare in der Bürste hängen bleiben ist die Panik groß. Neben der häufigsten Ursache einer genetischen Veranlagung gibt es auch andere Gründe für den Haarausfall. So kann auch eine chronische Übersäuerung zum Haarverlust führen.

Was genau versteht man unter Haarausfall?

Jeder verliert täglich einige Haare, das ist ganz normal. Sogar bis zu hundert Haare am Tag stellen noch keinen Grund zur Sorge dar. Wenn Sie aber jeden Tag mehr als 100 Haare verlieren und das Haar sichtbar ausgedünnt wirkt oder schon kahle Stellen vorhanden sind, dann sprechen Mediziner von Alopezie (Haarausfall). Dabei verläuft die Grenze zwischen dem „normalen“ und krankheitsbedingten Haarausfall fast fließend.

Gesunde Haare regenerieren sich ständig und verlaufen dabei drei Phasen: Wachstumsphase, Übergangsphase und Ruhephase, nach welcher das Haar schließlich ausfällt. In der Wachstums- oder auch Anagenphase versorgt die Haarwurzel das Haar mit vielen Nährstoffen. Diese Phase dauert etwa zwei bis sechs Jahre. In dieser Phase sind die Haarzellen anfällig für Störungen. Fehlen zum Beispiel Nährstoffe, kann es zu Haarausfall kommen.

Die häufigste Ursache für Haarausfall ist erblich bedingt. Aber es gibt den sogenannten diffusen Haarausfall. Stoffwechselkrankheiten wie eine gestörte Schilddrüsenfunktion, Diabetes mellitus oder aber hormonelle Umstellungen können das Haarwachstum stören. Aber auch eine einseitige Ernährung und Mineralstoffmangel stecken häufig hinter Haarverlust.

Bedingen Säuren Haarausfall?

Haarausfall ist neben der erblich bedingten Alopezie häufig Ausdruck einer ungesunden Lebensführung. Wenn wir zu viele säurebildende Lebensmittel verzehren, dazu auch viel Stress haben und uns nicht ausreichend bewegen, dann sind die körpereigenen Puffersysteme überlastet. Zu diesen Puffern gehören Leber, Lunge, Nieren und auch die Haut. Sie helfen Säuren und Schadstoffe aus unserem Körper zu verbannen. Wenn wir aber zu viele Säuren zu uns nehmen, dann können die Puffer überfordert werden. Sie kommen nicht mehr hinterher, die Säuren abzutransportieren. Dann müssen die Mineralstoffdepots einspringen, die der Säureneutralisation dienen. Schließlich fehlen die Mineralstoffe an anderer Stelle – zum Beispiel in der Haarwurzel! So entsteht der säurebedingte Haarausfall. Der Mineralstoffmangel hemmt das Haarwachstum – die Haare fallen schließlich aus.

Essen wir also zu viele säurebildende säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Käse oder Süßigkeiten, übersäuert der Körper sehr. Wenn gleichzeitig zu wenig Mineralstoffe auf dem Speiseplan stehen, werden die körpereigenen Mineralstoffdepots angegriffen.

Basische und mineralstoffreiche Ernährung

Wenn Sie unter säurebedingtem Haarausfall leiden, können Sie über eine Ernährungsumstellung wieder Einfluss auf Ihr Haarwachstum nehmen. Um Ihre Säure-Basen-Balance wiederherzustellen gehören auf den Speiseplan 80 % basenbildende Lebensmittel und nur 20 % säurebildende. Zu den Basenbildner gehört viel unbehandeltes oder schonend gegartes Obst und Gemüse. Peppen Sie Ihre Speisen mit frischen Kräutern auf, die enthalten auch zahlreiche Mineralstoffe! Greifen Sie also ordentlich zu bei Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Co.!

2018-05-15T11:05:55+00:00