In der Schwangerschaft muss der Körper einer Frau eine hohe Leistung erbringen. Aber auch danach fordert die Milchproduktion einen enormen Kraftaufwand. Dabei kann der Säure-Basen-Haushalt sehr leicht in ein Ungleichgewicht geraten und eine Übersäuerung entstehen.

Ursachen einer Übersäuerung in der Stillzeit

Auch nach der Geburt muss der Körper der Frau weiterhin Höchstleitungen erbringen. Geburtsverletzungen müssen ausheilen und für die Milchproduktion bedarf es einer enormen Energiebereitstellung. Zudem muss sich auch der hormonelle Haushalt erst wieder einpendeln. All diese Vorgänge begünstigen die Entstehung einer Übersäuerung. Auch eine unausgewogene und den Bedürfnissen der Stillzeit nicht angemessene Ernährung kann den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflussen.

Symptome einer Übersäuerung in der Stillzeit

Viele Frauen haben schmerzhaft Gelenke und manchmal sogar Entzündungen. Auch ein verschlechtertes Hautbild, Bindegewebsprobleme wie beispielsweise Cellulitis sowie Haarausfall – Symptome, die auch durch die hormonelle Umstellung bedingt sein können –  werden durch eine Übersäuerung ausgelöst oder verstärkt.

Wie kann man einer Übersäuerung entgegenwirken?

Am besten ist es, wenn man dem Körper mittels einer basenreichen Ernährung genug puffernde Stoffe liefert, um das Säure-Basen-Gleichgewicht zu stabilisieren. Dabei sollte vor allem auf säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, diverse Getreide- und Milchprodukte sowie Zucker  verzichtet werden. Gemüse, Obst, Kartoffeln, Vollwertkost und Kräuter sind hingegen basisch und dürfen daher nach Herzenslust genossen werden!

Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise Basentherapeutika, die in der Apotheke erhältlich sind und eine Entsäuerung des Körpers unterstützen.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers