Welche Lebensmittel sind gut bei Rheuma und Arthrose?
Bei Rheuma und Arthrose gelten vor allem basenreiche, entzündungshemmende Lebensmittel als empfehlenswert: viel Gemüse, Kräuter und Beeren sowie Datteln, Feigen und Rosinen und Omega-3-reiche Öle und Fische. Zurückhaltung ist bei Fleisch, Wurst, Alkohol und Zucker sinnvoll – sie gelten als Säurebildner und können Beschwerden begünstigen.
Eine gezielte Ernährung kann eine ärztliche Behandlung sinnvoll begleiten, ersetzt sie aber nicht. Sie zielt auf die naturheilkundlich verstandene Säurelast im Gewebe – nicht auf eine akute Stoffwechselstörung.
Empfehlenswerte und ungünstige Lebensmittel auf einen Blick
Die Übersicht zeigt, welche Lebensmittel bei Rheuma und Arthrose guttun und welche du besser reduzierst:
| Empfehlenswert (basisch, entzündungshemmend) | Besser meiden (säurebildend) |
|---|---|
| Gemüse (Brokkoli, Fenchel, Kartoffeln, Sellerie) | Rotes Fleisch & Wurst |
| Beeren, Kirschen, Orangen | Zucker & Süßigkeiten |
| Datteln, Feigen, Rosinen | Alkohol (Bier, Wein) |
| Frische Kräuter & Ingwer | Cola & Softdrinks |
| Omega-3-Öle (Lein-, Raps-, Walnussöl) | Fertiggerichte & viel Salz |
| Fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering) | Übermäßig Kaffee & Schwarztee |
Die besten Lebensmittel bei Rheuma & Arthrose
Diese Lebensmittel liefern basische Mineralstoffe und entzündungshemmende Nährstoffe:
- Datteln, Feigen und Rosinen sind basenreich und eine natürliche süße Alternative zu Zucker.
- Viel Gemüse wie Brokkoli, Fenchel, Kartoffeln und Sellerie bildet die Basis einer rheumafreundlichen Ernährung.
- Beeren, Kirschen und Orangen liefern Antioxidantien, die Entzündungsprozesse günstig beeinflussen können.
- Frische Kräuter und Ingwer würzen basisch und gelten traditionell als entzündungshemmend.
- Omega-3-reiche Öle aus Lein-, Raps- und Walnussöl sowie fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering) ergänzen den Speiseplan.
Rezeptideen für eine basische Ernährung
Diese Lebensmittel besser meiden
Diese Lebensmittel wirken stark säurebildend und sollten nur in Maßen auf den Tisch:
- Rotes Fleisch und Wurstwaren liefern viel Arachidonsäure, die Entzündungen fördern kann.
- Alkohol (Bier, Wein) belastet die Basenbilanz zusätzlich.
- Zucker und Süßigkeiten sowie Cola und Softdrinks zählen zu den stärksten Säurebildnern.
- Zu viel Kaffee und Schwarztee besser reduzieren.
Warum die Säure-Basen-Balance bei Rheuma eine Rolle spielt
Bei rheumatischen Beschwerden ist die Gelenkflüssigkeit oft saurer als bei Gesunden, und Säure kann Schmerzrezeptoren reizen. Eine basenreiche Ernährung soll helfen, die Säurelast im Gewebe zu senken und den Körper zu entlasten. Wie der Säure-Basen-Haushalt mit Rheuma zusammenhängt und welche Rolle Basenpräparate spielen, erklärt ausführlich unser Beitrag zu Übersäuerung und Rheuma.
Häufige Fragen zu Ernährung bei Rheuma & Arthrose
Sind Datteln gut bei Rheuma und Arthrose?
Welches Obst ist bei Arthrose empfehlenswert?
Was sollte man bei Rheuma nicht essen?
Welt-Rheuma-Tag: ein guter Anlass für bewusste Ernährung
Der Welt-Rheuma-Tag findet jährlich am 12. Oktober statt und rückt rheumatische Erkrankungen in den Fokus. Ein guter Anlass, die eigene Ernährung bewusst anzuschauen: Wer auf basenreiche, entzündungshemmende Lebensmittel setzt und Säurebildner reduziert, kann den Körper im Alltag entlasten.


