Sauna und Säure-Basen-Haushalt

Das Jahr ist rum, die guten Vorsätze meist eher Last als Motivation und die über Weihnachten und Neujahr aufgeblähten Mägen drücken zusätzlich die Stimmung. Kein Wunder, dass ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt zu den Feiertagen besonders stark gelitten hat. Sodbrennen, Rückenschmerzen oder auch andere Beschwerden können die Folge sein. Mit einem Gang in die Sauna können Sie die Entsäuerung jedoch gut ankurbeln und schon viel für Ihre Gesundheit tun.
Frau entspannt sich in Sauna

Was passiert bei einer Übersäuerung?

Unser Organismus liegt im Normalfall in einem neutralen Milieu, das heißt Säuren und Basen etwa in unserem Blut stehen in einem Gleichgewicht. Insbesondere über die Nahrung, aber auch durch zu wenig Bewegung oder Stress und Depressionen kann der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Die sogenannten Puffersysteme, das heißt die Aussscheidungsorgane wie Leber, Lunge oder auch die Haut sind derart überlastet, dass nicht mehr alle Säuren abtransportiert werden können. Überschüssige Säuren sammeln sich mit Vorliebe im Fettgewebe an und können zu einer akuten oder auch chronischen Übersäuerung führen. Symptome machen sich in dauernder Abgeschlagenheit, Müdigkeit, aber auch in Folgeerkrankungen wie Diabetes oder rheumatischen Erkrankungen bemerkbar.

A und O einer Entsäuerung ist es natürlich, die vermehrte Aufnahme von Säurebildner zu stoppen. Ganz konkret bedeutet das viel frisches und unbehandeltes Obst und Gemüse, am besten schonend gegart zu sich zu nehmen.

Entsäuerung ankurbeln mit Saunagängen

Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch eins sehr wichtiges, wenn es um den Abtransport von Schadstoffen wie Säuren und Schlacken aus unserem Körper geht. Nicht ohne Grund heißt im Volksmund „eine Krankheit auszuschwitzen“. Die Schweißdrüsen sind nicht nur dazu da, unser Körper zu kühlen, wenn Überhitzung droht. Über den Schweiß sondern wir auch die „Abfallstoffe“ aus, die wir nicht in unserem Körper verwerten oder die ihm unter Umständen sogar schaden können.

Rezeptideen für eine basische Ernährung

Diesen Ausscheidungsprozess kann man ganz einfach ankurbeln: in der Sauna. Regelmäßige Sauna-Gänge unterstützen das Ausschwemmen der Schadstoffe wie zum Beispiel der Säuren. Die Wärme in der Sauna erwärmt die Hautoberfläche, die Blutgefäße erweitern sich und so wird das Gewebe im Körper besser durchblutet. Mit dem Schweiß fließen auch die Giftstoffe aus dem Organisamus. Zusätzlich werden auch die Schleimhäute erwärmt und verflüssigt. Dadurch wird die Sekretabsonderung der Atemwege gefördert.

Die verlorene Flüssigkeit gilt es nach dem Saunieren wieder aufzunehmen. Nach etwa drei Saunagängen hat man durchschnittlich 1,5 Liter Flüssigkeit verloren. Nach dem Saunieren muss man also viel trinken.

Regelmäßiges Saunieren wirkt sich positiv auf den Säure-Basen-Haushalt aus. Außerdem tun wir auch viel für unser Immunsystem, die Abwehrkräfte werden gestärkt. Dabei gilt aber: Nur gesund in die Sauna! Und Anfänger sollten lieber mit kurzen und weniger heißen Saunagängen starten und sich langsam steigern!

Viel Spaß beim Saunieren wünscht

Ihr Team vom Säure-Basen-Ratgeber!

Weiterführende Informationen zum Thema basische Ernährung:

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