Rückenschmerz-Ursache häufig unklar

Viele Menschen werden von Rückenschmerzen gepeinigt. In der Mehrzahl der Fälle liegt die Ursache aber nicht direkt an einer Fehlstellung der Wirbelsäule oder an einem Bandscheibenvorfall. Die Ursache bleibt deshalb häufig ungeklärt. Es gibt aber Übungen, die Ihnen sowohl bei akuten als auch bei chronischen Rückenschmerzen Linderung verschaffen können.

Hilfe bei akuten Rückenschmerzen

Am häufigsten sitzt der Rückenschmerz im unteren Rücken im Lendenwirbelbereich. Um den Schmerz zu lindern, reicht es oftmals schon, sich einfach flach auf den Rücken zu legen. Es gibt aber noch weitere Dinge, die Sie tun können, um akute Schmerzen zu bekämpfen.

Legen Sie sich hin:

Im Liegen können Sie die Schmerzlinderung verstärken, indem Sie die Beine anwinkeln oder im 90 Grad Winkel auf einen Würfel oder Stuhl legen. Auf diese Weise können Sie Ihren schmerzenden Rücken entlasten.

Becken mobilisieren:

Sowohl im Stehen als auch im Liegen können Sie ihr Becken kippen, das heißt es nach vorne hin einrollen. Dabei wird der Rücken rund. Sie können diese Position kurz halten und dann das Becken wieder in die gerade Position zurückführen. Auf diese Weise können Sie Verspannungen im Bereich des unteren Rückens lösen. Zudem wird der Bereich besser durchblutet und dadurch der Schmerz gelindert.

Wärme:

Wärme im Bereich der Schmerzen kann sehr hilfreich sein, denn verspannte Muskeln werden so wieder weicher. Durch die Wärme wird die Stelle stärker durchblutet und entspannt die betroffene Rückenpartie.

Bleiben Sie in Bewegung:

Bei Rückenschmerzen legen wir uns heutzutage nicht mehr ins Bett und versuchen, den Schmerz auszukurieren. Bewegung hilft viel eher gegen Rückenschmerzen. Auch hierbei kann die verspannte Rückenpartie gelockert werden, weil zum Beispiel bei einem Spaziergang die Muskulatur durchblutet wird.

Stärkung der Rückenmuskulatur

Regelmäßiges Rückentraining mit einigen wenigen Übungen kann Ihnen bei chronischen Rückenschmerzen sehr helfen. Vor allem aber kann es auch präventiv wirken, so dass Rückenschmerzen gar nicht erst entstehen.

Diese Übungen können Sie zur Stärkung Ihrer Rückenmuskulatur durchführen:

Die Brücke

Für die Ausgangsstellung legen Sie sich mit dem Rücken auf den Boden und winkeln die Beine an. Nun rollen Sie Wirbel für Wirbel vom Steißbein bis zu den Schultern nach oben bis Knie, Hüfte und Schulter eine Diagonale bilden. Halten Sie diese Position für etwa zehn Sekunden. Wiederholen Sie diese Übung etwa zehn Mal.

Der Katzenbuckel

Mit dem Katzenbuckel verbessern Sie Ihre Wirbelsäulenbeweglichkeit. Stellen Sie sich hierfür in den Vierfüßlerstand. Nun rollen Sie Wirbel für Wirbel vom Hals bis zum Becken ein und machen dabei einen großen runden Rücken. Halten Sie diese Position kurz bis Sie den Rücken wieder langsam zurück rollen. Wiederholen Sie die Übung zehn Mal.

Rückenstrecker

Legen Sie sich auf den Bauch und legen Sie Ihre Arme im 90 Grad Winkel entspannt neben Ihren Kopf. Nun heben Sie ihren Hinterkopf, die Arme und ihren Oberkörper an und halten diese Position einige Sekunden. Dann senken Sie Ihren Oberkörper wieder ab. Wiederholen Sie diese Übung zehn Mal.

Ein komplettes Rückentrainingsprogramm finden Sie hier: Rückentraining

Rückenschmerzen ganzheitlich behandeln

Wie eingangs geschildert bleibt die Ursache von Rückenschmerzen häufig unklar. Oftmals werden die Schmerzen allerdings aufgrund einer chronischen Übersäuerung des Bindegewebes sogar noch verschlimmert. Zudem haben Studien gezeigt, dass in vielen Fällen ein Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und einer latenten Azidose besteht. Um chronische Rückenschmerzen ganzheitlich zu behandeln, muss auch eine etwaige chronische Übersäuerung kuriert werden.

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers