Wenn die Haut schuppig und pickelig ist, juckt oder schlaff wirkt, kann dies unter anderem auch Ausdruck einer Übersäuerung sein.

Auswirkungen einer Übersäuerung auf die Haut

Einseitige Ernährung, Entzündungen, psychische Belastungen und Störungen im Immunsystem können zu einer vermehrten Bildung von Säuren führen, welche der Körper zum Teil über die Haut auszuscheiden versucht. Gelingt dies nicht, erhöhen sich die Säureablagerungen im Gewebe und die Haut verliert ihre Elastizität, das Gewebe kann zäh und spröde werden. Das kann viele Zellfunktionen, wie beispielsweise den Austausch von Nährstoffen und den Abtransport von Schadstoffen, immer mehr behindern.

Bei einer Übersäuerung wirkt die Haut oft fahl und das Bindegewebe neigt zur Erschlaffung (Cellulite). Durch die Belastungen, mit denen der Körper versucht Säuren und Gifte loszuwerden, können auch Hautausschläge entstehen. Zudem ist die Entstehung einer Akne möglich, da Übersäuerung eine Verstärkung der Hornschicht begünstigt, wodurch der normale Abfluss des gebildeten Talgs gestört wird. Weitere mögliche Symptome sind Juckreiz sowie die Verschlimmerung bestehender Erkrankungen, wie zum Beispiel Ekzeme. Auch ist die Ausbreitung einer Neurodermitis eng mit einer Übersäuerung assoziiert.

Wie kann einer Übersäuerung der Haut entgegengewirkt werden?

Da in unserer modernen Gesellschaft oftmals eine einseitige Ernährung, bestehend aus übermäßig sauren Lebensmitteln, für eine Übersäuerung verantwortlich ist, kann eine Nahrungsumstellung auf basische Kost die Symptome verbessern. Um das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, empfiehlt sich eine Ernährung, die zu 80% aus basenbildenden und zu 20% aus säurebildenden Nahrungsmitteln besteht.

Eine unterstützende Maßnahme, um die Entsäuerung zu beschleunigen, bieten Basentherapeutika aus der Apotheke.

Die Haut gilt als der Spiegel der inneren Organe und der Seele. Somit sollten Hautveränderungen ernst genommen und die Ursachen gefunden und behandelt werden.

 

Ihr Team des Säure-Basen-Ratgebers